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In den ersten Maiwochen fand am Universitätskrankenhaus Vall d’Hebron eine intensive Fortbildung zum Thema Aufbereitung von Medizinprodukten statt. Insgesamt nahmen 53 Fachkräfte aus den Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) des Hospital Materno Infantil, des Hospital de Traumatología sowie des Hospital Pere Virgili teil. Ergänzt wurde die Gruppe durch mehrere OP-Fachkräfte.

Vall Hebron

Die Schulung wurde von Elena Lorenzo, Leiterin des MIEC MATACHANA, durchgeführt und umfasste insgesamt 24 Unterrichtsstunden in zwei Schichten – vormittags und nachmittags. Das Programm bestand aus 8 Stunden theoretischer Schulung sowie 4 Stunden praktischer Anwendung in der Aufbereitungseinheit des Hospital Materno Infantil. Dadurch konnten die Teilnehmenden die Inhalte direkt in der klinischen Praxis vertiefen und anwenden.

Die Ergebnisse der abschließenden Übungen spiegelten den hohen Qualitätsstandard der Weiterbildung wider: Die Gruppe erzielte eine hervorragende Durchschnittsbewertung von 9,2 von 10 Punkten. Besonders positiv wurde die Schulung vom OP-Personal bewertet, das sie als „unerlässlich“ und sogar als „verpflichtend“ für alle im Bereich der Instrumentenaufbereitung und des OP-Managements tätigen Personen bezeichnete.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Erkenntnisse standen die Bedeutung kontinuierlicher Weiterbildung, die Standardisierung von Prozessen sowie die Verbesserung der interdisziplinären Kommunikation zwischen OP und Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte. Darüber hinaus wurden Optimierungspotenziale in Infrastruktur, Ausstattung und personellen Ressourcen identifiziert – begleitet von einem wachsenden Fokus auf Qualitätsmanagement und technologische Innovation.

Die Fortbildung hat nicht nur das fachliche Know-how der Teilnehmenden gestärkt, sondern auch Motivation, Engagement und den Anspruch auf kontinuierliche Verbesserung gefördert. Damit unterstreicht sie die zentrale Rolle strukturierter Weiterbildung für höchste Standards in der Patientensicherheit.